Transkript: Auphonic

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Vollständiges Transkript der Episode. Zeitstempel beziehen sich auf die Audiowiedergabe.

Dominik

Hallo liebe Hörinnen und Hörer, willkommen im Python-Podcast, Episode 61.

Wirklich 61.61.

Jochen

Wir haben eben noch ein bisschen überhalten.

Dominik

Heute soll es um Aufhornek gehen.

Dominik

Hallo Jochen.

Jochen

Hallo Dominik, herzlich willkommen und herzlich willkommen Johannes.

Hallo Anne da mit dabei.

Ja, wir haben alle zusammen.

Wir haben schon ein paar Mal hier gehabt, glaube ich.

Ihr kennt ihn.

Genau.

Dominik

Und wir haben auch einen besonderen Gast heute wieder.

Hallo Georg.

Georg

Hallo, danke für die Einladung.

Dominik

Ja, eine Vorstellung machen wir vielleicht bestimmt noch später, wenn wir zur Woll kommen.

Dominik

Vielleicht fangen wir mit unserer klassischen Struktur an.

Dominik

Wir haben ja immer besonders viel Struktur im Podcast, habe ich gehört, Jochen.

Ja.

Ja.

Okay.

Dominik

Vielleicht als erstes News, für alle, die es noch nicht mitbekommen haben, wir planen einen HörerInnen-Treffen.

Jochen

Ja, wir hatten ja letztes Mal da aufgerufen, sich zu melden und Region Rheinland.

Dominik

Es haben sich tatsächlich einige Leute schon gemeldet.

Jochen

Genau, wir haben gesagt, also ihr könnt solltet uns auf jeden Fall dann immer noch eine Mail schreiben, damit wir das dann ordentlich zeilen können.

Jochen

Und genau einer hat uns eine Mail geschrieben.

Ja, die anderen Leute haben sich überall Kanäle.

Jochen

Manche haben sich auf LinkedIn gemeldet, manche

haben sich

Jochen

über Discord gemeldet, manche haben sich einfach nur persönlich gemeldet und aber wir kriegen das Meldung.

Johannes

Und ich habe gehört, dass die Stuttgart-Fraktion, die Süddeutschland-Fraktion, die ist gerade stark in Führung.

Dominik

Macht ihr eine Frage?

Dominik

Nein, leider nicht.

Jochen

Das sind diese Gerüchte kann ich nicht beschäftigen.

Jochen

Also auf LinkedIn hat einer gesagt, er würde gerne das lieber in Stuttgart haben als in Düsseldorf.

Jochen

Aber ansonsten, zum Beispiel auf Spotify wollten vier Düsseldorf und keiner Stuttgart.

Dominik

Ja, und so bei uns im

Discord auch.

Ja, also.

Dominik

Tut mir leid, du musst leider anreisen.

Aber wir müssen uns halt

Jochen

noch überlegen, wie wir das machen wollen und wo.

Johannes

Also ist jetzt aber letzte Chance für die Süddeutschlandhörer.

Jochen

Ja, okay, wenn man jetzt wirklich, wirklich läuft, dass in Stuttgart stattfindet, könnten wir nochmal.

Johannes

Ihr habt noch die Chance.

Ja.

Johannes

Stimmen Sie jetzt ab.

Johannes

Die Telefonleitungen sind geschaltet.

Jochen

Die Spuren sind scharfgestellter Mischpult, mit denen wir nie

Probleme haben.

Das war's auch schon wieder, der bleibt noch gewogen.

Hallo at Python Podcast.de.

Haben wir Pix?

Nein.

Dominik

Wir wollten News machen, glaube ich, noch.

Jochen

Okay, gut.

Jochen

Ich hab ehrlich gesagt fast gar nichts.

Jochen

Also es gibt eine neue Rails-Version, die ein bisschen mehr Deployment dazu kann, aber.

Dominik

Okay, wir waren, glaube ich, jetzt vor

Dominik

zwei Wochen News gemacht und in den letzten Zeitungen so warten.

Dann skippen wir heute die News.

Oder hast du mit News mit Gebiet?

Oder hat jemand von euch

Jochen

irgendwas Interessantes, was in Python-Welt passiert ist?

Ne.

Ich hab nix.

Dominik

Dann lassen

Dominik

wir einfach die Geock sich selbst vorstellen und ein bisschen was entfernt.

Jochen

Obwohl, wir könnten auch einmal noch kurz Werbung machen für uns selber.

Das wird eine gute Länder machen.

Bitte?

Du willst für uns selber selber machen.

Ja, okay.

Jochen

Ja, ganz kurz, vielleicht die Werbung.

Miet mich, miet mich, miet mich.

Jetzt hier, ähm ja,

wie war das?

Jochen

Ja, man kann uns auch mieten.

Jochen

Und ich habe gehört, das muss man wiederholen, sonst merken sich die Leute das nicht.

Jochen

Deswegen, wir hatten das ja schon einmal gemacht, aber einmal ist zu wenig.

Jochen

Und deswegen sagen wir das einfach nochmal.

Jochen

Also wenn ihr interessante Projekte habt oder so, die meisten von uns sind irgendwie Freelancer und auch im Prinzip

Projekte buchbar.

Ja, und ihr holt es jetzt mal in meiner Stimme auch nochmal.

Johannes

Auch ich bin mietbar und immer für interessante Projekte zu haben.

Jochen

Ja, wunderbar.

Johannes

Und Georg, wie ist das bei dir?

Johannes

Bist du auch mietbarer oder bist du irgendwo angestellt?

Georg

Wir sind alle mietbar irgendwie, oder?

Ja, gut, wir sind schon.

Dominik

Ihr wisst ja schon, du hast alle für die Werbung im Podcast eine Rechnung bekommen.

Von mir.

Tassel.

Johannes

Dorit, das war jetzt deine Überleitung, mit du den Georg vorstellen kannst.

Ja, gut, dann.

Okay, genau.

Dominik

Entschuldigung, Georg, bitte.

Georg

Ja, ich bin der Georg, hallo.

Georg

Und ja, wenn man mich mieten will, ich bin aus Österreich, an der slowenischen Grenze, ganz im Süden, da in der Nähe von Graz.

Georg

Und warum bin ich da?

Georg

Also wir haben so ein Projekt Auphonic, nennen Sie das.

Georg

Da geht es um Audioverbesserung.

Dominik

Vielleicht noch einmal ganz kurz einhaken darf.

Dominik

Auphonic habt ihr auf jeden Fall schon mal gehört.

Dominik

Also, zumindest wenn ihr unseren Podcast schon mal gehört habt, habt ihr auf jeden Fall Auphonic, also bei Endeffekt zumindest, von Anfang an alle unsere Episoden durch Auphonic jagen.

Ja.

Aha, so gehört, ja.

Nicht schlecht.

Ja, ja.

Georg

Ja, zuerst mal zu mir, also ich habe bei uns da in Graz Toningenieur studiert, das ist ein interessantes Studium, wo man so Audiosachen und Informatik und Elektrotechnik-Sachen in Kombination quasi hat.

Dominik

Also du hättest das Audio-Problem hier, was wir am Anfang der Episode hatten, heute sehr viel schneller in den Griff bekommen.

Georg

Deswegen habe ich gesagt, warum verwendet ihr einen Mischpuls?

Georg

Dann hat man keine Probleme.

Wenn man keines verwendet.

Georg

Wie auch immer.

Georg

Und ja, dann mehr so in die Richtung Informatik, also alles ein bisschen so kombiniert, also Audio und Informatik und Machine Learning und so weiter.

Georg

Und dadurch war ich sehr viel Podcast-Hörer immer und dadurch bin ich dann irgendwie zu Aphonic gekommen, wo es eben um die Verbesserung von Audio gegangen ist und was am Anfang auch noch ganz wichtig war, ist verschiedene Dateien zu erstellen, sei es MB3, AAC, da hat es ja alle möglichen Formate damals noch gegeben und die Metadaten korrekt zu haben und so weiter und so fort.

Georg

Und so ist das ganze Projekt sozusagen entstanden.

Georg

Warum jetzt im Python-Podcast, wenn Sie einige fragen, also bei uns ist er alles mit, oder fast alles mit Python gemacht, weil allein schon von der ganzen Algorithmenseite ist das alles mit Python, hat es immer, war das immer schon auf Python, denn das ganze Websystem haben wir auch mit Python gemacht.

Dominik

Da erzählen wir bitte gerne gleich noch ein bisschen ausführlicher drüber, das interessiert unsere Hörerin natürlich sehr, glaube ich.

Vielleicht.

Ja.

Okay.

Jochen

Ja, das klingt doch, das, das klingt doch gut.

Jochen

Und genau, ich weiß nicht, wie kommt denn dann, also ich habe immer schon, also ich höre ja, ich habe schon ganz lange immer Podcasts gehört und gefühl war so Auphonic auch schon relativ früh mit dabei.

Jochen

War ein Podcast speziell irgendwie auch so eine Motivation dafür, irgendwie das zu machen oder ist das halt irgendwie später dazugekommen, dass das besonders mit dem Podcast funktioniert vielleicht?

Georg

Ja, also zuerst, das erste System war quasi explizit für Podcasts, ja.

Georg

Das war der Team damals, der Team Britlaff, der immer, der immer gestöhnt hat, dass alles so kompliziert ist.

Georg

Und da denkt man sich dann natürlich, na okay, da baut man halt immer so ein Tool.

Georg

Und das hat dann eben so angefangen, zuerst mit dem Leveling, dass man eben verschiedene Lautstärken von verschiedenen Sprechern auf gleiche Levels bringt und so weiter.

Georg

Und dann eben so ein Websystem, also so ein Webinterface dazu.

Georg

Und von dort weg ist es dann halt weiter gewachsen in andere Bereiche.

Georg

Der Team hat es dann eben auch angekündigt auf seinem Podcast damals.

Georg

Und so sind halt viele andere Podcaster auch dazukommen.

Georg

Und dann hat sie das immer sehr schön langsam weiter verbreitet.

Jochen

Ja, ich glaube, ich habe es auch daher mal gehört, denke ich wahrscheinlich, ja.

Genau, ja.

Jochen

Ja, das ist ja auch interessant.

Jochen

Und ich habe auch den Eindruck, dass ihr da am Anfang relativ viel so Scikit Learn irgendwie verwendet habt, zumindest für irgendwie diese ganzen Anpassungen.

Georg

Ja, also wir ganz am Anfang, so viel mit NumPy, Scikit Learn, ja, SciPy, also diese ganzen Signalverarbeitungs- und Machine Learning Packages, was es eben damals so gegeben hat.

Georg

Und das war eh.

Dominik

Vielleicht kannst du kurz sagen, wann damals war?

Georg

Damals, also gestartet sind wir 2013, wenn ich das richtig im Kopf habe.

Dominik

Also das waren bald das zwölfte Jahr.

Schon ein bisschen was ja

Georg

gutes tut.

Georg

Ja, das waren so die frühen 2010er Jahre quasi, ja, wo die erste Version entstanden ist.

Georg

Und ja, was ich schätze mal, eure Hörer kennen eh, diese ganzen Packages, also NumPy, so Array Processing und Sci-Py setzt eben drauf auf, hat ein paar zusätzliche Algorithmen, vor allem im Signalverarbeitungsbereich.

Georg

Und Scikit Learn, ja, da waren halt früher hauptsächlich alle möglichen Klassifikations- und Clustering-Algorithmen, auf denen wir dann halt auch aufgebaut haben.

Georg

Und ja, vielleicht mal ein Beispiel, was wir damals da so machen können, so, oder geht natürlich jetzt auch noch, aber jetzt gibt es halt andere Techniken auch.

Georg

Wir haben halt damals versucht, früher hat es ja eigentlich nur so Audio-Plugins gegeben, was halt Signalverarbeitungsalgorithmen waren, die halt irgendwie abgelaufen sind und man hat da Bramen da dann eingestellt und im Prinzip war das immer noch sehr schwer zu bedienen, wie man es am Mischpult sieht.

Georg

Und das Ganze haben halt versucht, eigentlich einmal zu automatisieren.

Georg

Das heißt, wir haben halt nicht nur diese DSP-Algorithmen gehabt, die man aufs Audio anwendet, sondern wir haben versucht, mit Klassifikatoren gewisse Sachen im Audio zu erkennen, also wo zum Beispiel verschiedene Sprecher sind oder wo Musikteile sind, wo jetzt nur Rauschteile sind oder eben nur Hintergrundgeräusche oder Hintergrundmusik, Vordergrundmusik und solche Sachen.

Georg

Und mit diesen Ergebnissen, die wir eben von den Klassifikatoren dann bekommen haben, dafür haben wir zum Beispiel eben Scikit-Learn Sachen verwendet, wie jetzt SVMs oder irgendeine Decision Trees with Feature Extraction vorher.

Georg

And aufgrund von diesen Analysedaten haben we then eben the parameter der ganzen DSB-Algorithmen automatic gesetzt.

Georg

Also zum Beispiel, wenn man einen D-Noiser hat, have we this audio mal segmentiert in verschiedene Abschnitte, wo verschiedene Noise-Profile sind.

Georg

Also zum Beispiel wir reden jetzt hier in den Raum, dann geht man raus, dann hat man natürlich ein anderes neues Profil.

Georg

Da haben wir eben so ein Clustering gemacht, das ist das Audio segmentiert.

Georg

Und dann in den einzelnen Segmenten haben wir geschaut, wo jetzt Sprecher sind oder Musikteile und in den stille Teilen, wo halt eben keiner spricht, also wo nur der Noise Floor sozusagen unten überbleibt.

Georg

Diese haben wir dann so zusammen gestitcht und daraus neues Profile extrahiert und diesen Neues dann quasi vom Gesamtsignal abgezogen.

Georg

Und wiederum entschieden, ob das überhaupt Sinn macht, dass man das macht oder ob das nicht Musik ist und da will man das vielleicht nicht abziehen.

Georg

Also die Grundidee ist halt, dass man so verschiedene Klassifikatoren hat und mit denen dann die Algorithmen steuert.

Georg

Und für das hat das ganz gut funktioniert, ja.

Jochen

Aber diese Algorithmen sind dann quasi noch so die klassischen, ich weiß jetzt nicht, ich habe jetzt so im Hinterkopf, da gibt es irgendwie so Audio-Workstations und irgendwelche Plugins und so und da kann man dann wahrscheinlich die Parameter einstellen, aber sozusagen die sind dann halt übernommen, aber wie man die einstellt, ist automatisiert über halt irgendeine.

Georg

Ne, übernommen.

Georg

Also die haben wir natürlich schon selber entwickelt, aber von einem T-Pair ähnlich natürlich.

Georg

Also man hat halt bestimmte Filter oder Kompressoren, Limiter und was gibt es noch alles, irgendeine FFD-basierten Prozesse, so wie dieses Denising zum Beispiel.

Georg

Und auf diese Weise steuert man dann diese klassischen DSB-Algorithmen quasi, ja.

Ja.

Jochen

Aber genau gibt es da nicht irgendwie, wenn man jetzt zum Beispiel, das ist ja auch ein spezieller Anwendungsfall eigentlich, dass man halt das, dass man so ein fertiges Audio hat, was man dann post-processen will.

Jochen

Kann man da nicht auch noch irgendwie vielleicht irgendwie Informationen, äh, mehr Informationen verwerten, wenn man halt das ganze Audio hat, weil normalerweise diese Audio-Worksessions sind ja immer so mehr so drauf ausgelegt, dass man halt irgendwie ein Mix so live erzeugt und da hat man ja gar nicht so viele Informationen.

Georg

Das ist eben das ist eben der Unterschied von unserem System gewesen zu den anderen Sachen oder zu den meisten anderen Sachen.

Georg

Also das ganze Konzept, wie es im Computer meistens funktioniert.

Georg

Also in Audio-Plugins ist halt eigentlich ein Real-Time-Konzept.

Georg

Also ein Plugin sieht ja nur einen kleinen Buffer an Audio, den er prozessiert.

Georg

Und der muss er jetzt auch so schnell wie möglich prozessieren und dann spuckt er wieder aus, weil das System ja auf Real-Time ausgelegt ist.

Georg

Und es hat zumindest damals sehr wenige Programme gegeben, die jetzt ja wirklich so Offline-Audio-Berechnung gemacht haben.

Georg

Und das war damals eben der Level Later, den es da gegeben hat, das war auch so ein Programm, das einfach die Levels quasi gleich geregelt hat von Aufnahmen.

Georg

Ziemlich brute Force.

Georg

Also der hat nicht geschaut, ob da irgendwie Musik ist, das hat davon zerstört, aber hat einfach versucht, alles irgendwie gleich laut zu machen.

Georg

Und dieses Programm hat mich damals ein bisschen fasziniert, weil ich doch aus der Audio-Bubble sozusagen gekommen bin und das haben mir die Podcaster damals gezeigt und ich habe gedacht, warum habe ich noch nie von ihnen gehört?

Georg

Das ist ja eigentlich ganz praktisch.

Georg

Weil in der ganzen professionellen Audio-Welt dieses Konzept einfach nicht existent war, so wirklich.

Georg

Also da es halt natürlich die super speziellen Plugins gegeben, die von den namhaften Herstellern und so weiter.

Georg

Aber dieses Konzept haben wir dann eben auch versucht, ähnlich zu machen, also weg von dem Plugin-Konzept und eben einfach das gesamte Audio analysiert.

Georg

Das heißt, man hat vorher schon mal schauen können, wo was passiert und danach die Algorithmen dann darauf anpassen.

Georg

Zusätzlich ist das natürlich praktisch, das kann man dann als Web-Service anbieten, weil da kann man dann das ganze File hintun und das wird dann halt einfach sozusagen im Hintergrund prozessiert und dann bieten sie natürlich auch andere Sachen an, dass man das File dann gleich malhin distributiert, also auf YouTube und auf Soundcloud, wird damals man ziemlich populär und alle möglichen anderen Targets auf den eigenen Server oder verschiedene andere Publikations- und Encoding-Steps dann

Georg

dazu tun.

Dominik

Darf ich noch so ein paar Fragen stellen, vielleicht zu diesem Audio-Ding?

Dominik

Das würde mich so ein bisschen mehr interessieren.

Dominik

Also du hast das aus der Tontechnikwelt quasi gedacht, ja.

Dominik

Und wenn du sagst, okay, du möchtest die Sachen auspegeln irgendwie, dann guckst du darauf, dass das so ein bisschen harmonisch ist und du guckst, dass es so ein bisschen Raum gibt und du versuchst dann mit den Filtern, die durch das Machine Learning trainiert sind, zu erkennen, was jetzt ein Störgeräusch ist und nicht zur Stimme gehört.

Dominik

Und ja, also so, ich versuche es so ein bisschen einfach darzustellen, ja, weil ich möchte gerne diesen Prozess aus dieser Audio-Perspektive so ein bisschen eher verstehen.

Ja.

Georg

Naja, ihr redet jetzt immer nur aus der Perspektive, wie das quasi früher war.

Georg

Aber nehmen wir vielleicht einmal dieses Leveling-Beispiel.

Georg

Was muss man da machen?

Georg

Also wenn man jetzt verschiedene Sprecher hat, zum Beispiel wie wir da, einer ist halt viel lauter, einer ist viel leiser und es wechselt sich dann ab.

Georg

Und wo war er jetzt?

Georg

Ja, genau, dann hat man irgendwelche anderen Sachen noch dabei, also Intro-Musik zum Beispiel, oder dann ist wieder mal Pause und dann hört man irgendwelche anderen Geräusche.

Georg

Dann nennt sich das so Voice Activity Detection, also man detektiert eben, wo jetzt wirklich die Sprache aktiv ist und wo jetzt Pausen sind.

Georg

Dann detektiert man zum Beispiel, wo jetzt Musiksegmente sind und dann, wo jetzt irgendwas anderes ist, also irgendeine Störgeräusche, die jetzt weder Sprache noch Musik sind sozusagen.

Georg

Und dann, wenn man jetzt die verschiedenen Sprachsegmente hat und da sind große Levelunterschiede, dann versucht man die so schnell wie möglich nachzuregeln, dass sie möglichst ähnlich laut klingen, also relativ schnell zu faden.

Georg

Bei Musik muss man das jetzt wieder anders machen, weil wenn man in der Musik jetzt so schnell nachregelt, dann würde man die ganze innere Dynamik der Musik zerstören, weil Musik braucht ja viel mehr Dynamik natürlich, sind wäre alles ziemlich wurscht.

Georg

Wurscht in dem Sinn, dass alles gleich laut ist und dann nicht mehr gut klingt.

Georg

Das heißt, bei Musik muss man das natürlich wiederum anders machen, deswegen muss man das vorher klassifizieren.

Georg

Dann hat man wieder irgendwelche anderen Geräusche, die jetzt weder Musik noch Sprache sind, die wird man wahrscheinlich nicht raufregeln wollen.

Georg

Also das kennt man von so alten Automatic Gain Control-Algorithmen bei diversen Recording-Systemen.

Georg

Wenn man das einstellt und dann stehen lässt und dann mal der Zeit lang nichts sagt, dann wird auf einmal der neues Pegel komplett hochgezogen vom Hintergrund.

Georg

Und dann fängt wieder irgendwer zum Sprechen an, dann regelt der Pegel wieder runter und dann ist der neu wieder unten und die Sprache kommt wieder.

Georg

Also genau solche Pumping-Artefakte, dass irgendwas hochgezogen wird, was man nicht will, will man natürlich nicht haben.

Georg

Und das kann man natürlich viel besser machen, wenn man das ganze Pfeil vorher klassifiziert, wo was, wo welche Events sozusagen passieren, die relevant sind für diesen Algorithmus jetzt.

Georg

Und dann weiß man schon, das ist da und das ist da und dann kann man dieses Nachregeln natürlich ein bisschen besser machen, ganz einfach.

Georg

Ich hoffe, das war jetzt deine Frage.

Oder wolltest du ein bisschen anders fragen?

Dominik

Ich versuche mir noch vorzustellen, wie das genau aussieht.

Dominik

Also wenn du sagst, also die Musik braucht jetzt ein bisschen mehr Dynamik, hast du gesagt, dann lässt den Filter ein bisschen mehr auf und du regelst halt nicht die einzelnen Frequenzen alle auf laut, sondern willst dir ein bisschen auch Raum geben, vielleicht.

Ich weiß nicht.

Dominik

Ich versuche das so ein bisschen visuell zu verstehen, was bei Musik vielleicht nicht ganz so einfach zu erklären ist.

Jochen

Ja, aber ist Musik eigentlich überhaupt jemals sozusagen auch das Ziel gewesen, dass man das halt verbessern kann?

Jochen

Oder ist auch vorhin nicht eher schon immer irgendwie Sprache, reine Sprache gewesen?

Georg

Ja, aber du musst ja mit der Musik auch irgendwas.

Jochen

Ja, man muss auch damit irgendwie klarkommen, ne?

Georg

Das Problem ist ja, du kannst ja nicht einfach nichts machen, weil wenn du jetzt die Sprache irgendwie großartig nachregelst und dann ist die Musik wieder ganz woanders, dann passt das ja erst wieder nicht zusammen.

Georg

Also wir versuchen natürlich, die Musik so wenig wie möglich zu verändern, sage ich mal.

Georg

Also künstlerisch zu verändern, sondern einfach so anzupassen, dass sie zum Rest von der Produktion passt.

Georg

Also dass halt die Lautstärkenverhältnisse zu den Sprechern und der Musik einigermaßen passt, dass die Lautstärkenverhältnisse in der Musik nicht so viel verändert werden.

Georg

Also natürlich werden sie ein bisschen verändert, aber nicht zu extrem.

Georg

Und spektral wird die Musik jetzt eigentlich auch nicht verändert.

Georg

Also zumindest bis jetzt nicht.

Georg

Vielleicht machen wir das in Zukunft einmal.

Georg

Also, weil wir gehen natürlich davon aus, meistens hat man so ein Spieler oder sonst irgendwas, das ist schon vorproduziert.

Georg

Das ist künstlerisch meistens so gewollt und da will man jetzt nicht großer was ändern dabei.

Georg

Außer vielleicht ein bisschen Neues weglöschen oder eben die Pegel anpassen, dass sie zum Rest passen.

Georg

Was wir natürlich auch sehr oft haben, sind so Musikmixes, da macht es ja schon Sinn.

Georg

Also wenn man jetzt ein Stück hat, was sehr laut ist und sehr leise, das passen wir schon an, was das dann wieder zusammenpasst.

Georg

Aber jetzt nicht den spektralen Content in der Musik.

Ja.

Jochen

Aber genau, ist das dann, aber inzwischen gibt es ja da ja auch, hat sich ja so im Machine Learning-Bereich ja auch so einiges getan.

Jochen

So in den letzten zehn Jahren, ich meine, 2013 hat das mit dem Deep Learning und so gerade erst angefangen.

Jochen

Gibt es da denn inzwischen da auch Geschichten, wo man das so mehr so richtig end-to-end, ohne dass man dann noch irgendwelche Blöcke dazwischen hat, die man konfiguriert, sondern einfach quasi, man könnte ja auch das alles irgendwie insgesamt lernen und dann halt Audio rein auf der einen Seite in irgendwie ein neuronales Netz und dann wieder Audio auch wieder raus.

Jochen

Hat sich das da eigentlich in die Richtung schon entwickelt?

Jochen

Ich habe da ehrlich gesagt gar keine Ahnung.

Georg

Ja, so funktioniert es im Moment eigentlich.

Georg

Also wie gesagt, wenn man jetzt von der Geschichte her kommt von NumPy, Sci-Pi und Seekit Learn und so weiter, hat sich das dann natürlich immer, sind immer weitere Algorithmen gekommen.

Georg

Also ich habe zum Beispiel meine Diplomarbeit damals auch schon mit so neuronalen Netzen gemacht, das war 2007 oder 2008, da war das noch ganz am Anfang, vor allem im Audi-Bereich.

Georg

Und am Anfang von der Phonic haben wir das jetzt noch nicht gehabt, weil es ja einfach nur zu aufwendig war zum Rechnen.

Georg

Aber dann sind wir eh gleich in diese Richtung einmal gegangen.

Georg

Also, wenn wir jetzt schon in beiden Podcasts sind, können wir eh von den Tools ein bisschen reden.

Georg

Zuerst war man das Tenserflow sehr beliebt am Anfang.

Georg

Vor allem mit diesen Keras, dieser Keras Library, das war dann mal so ein Rapper für TensorFlow im Prinzip, einfach mit einer einfacheren, einfacheren API, also einfacher zu verwenden.

Jochen

Ja, inzwischen ist es, glaube ich, die offizielle API-Aufwand.

Georg

Ja, die haben es, glaube ich, irgendwie, oder der Typ bei Keras ist dann, glaube ich, irgendwann zu Google und dann haben sie das gleiche dazu eingebaut.

Georg

Wie auch immer, zuerst haben wir mit Keras M gemacht und dann irgendwann sind wir dann eh so wie alle auch auf PyTorch.

Georg

Mittlerweile machen wir eigentlich alles mit PyTorch, also eh schon lang.

Georg

Arbeits zu den Algorithmen, wie funktioniert das jetzt?

Georg

Also eigentlich ziemlich anders.

Georg

Also wie du gesagt hast, mittlerweile kommt eigentlich einfach nur mehr Audio rein und Audio raus dann.

Georg

Also es ist viel mehr Blackbox als vorher.

Georg

Und wie funktioniert das?

Georg

Das heißt, man ist jetzt natürlich hauptsächlich damit beschäftigt oder mit vielen Sachen beschäftigt, aber ein großer Punkt ist natürlich, dass man jetzt die ganzen Datensätze eben zusammenstellt.

Georg

Nehmen wir nochmal das Beispiel mit Denis, also Störgeräusche weglöschen.

Georg

Dazu braucht man natürlich ganz viele Audiosprachfiles, die, wenn wir jetzt nur Sprache betrachten, braucht man ganz viele Sprachfiles, die gut klingen, also ganz viele Sprecher, verschiedene Sprachen, verschiedene Geschlechter natürlich, verschiedene Ausdrucksweisen, verschiedene Sprachstile, emotionale Sprache, Pfadesprache, was auch immer man sie flüstern, was immer man sie denken kann, also alles mögliche, was es halt so gibt.

Georg

Das natürlich in einer guten Qualität, ohne viel Rauschen.

Georg

Dann braucht man natürlich ganz große Datensätze von verschiedenen Neues Daten, also statisches Rauschen, dann Auto, das hinten vorbeifahrt oder irgendwelche Klopfgeräusche am Computer und so weiter.

Georg

Alles, was man sich irgendwie vorstellen kann.

Georg

Musik natürlich auch, falls man Musik auch wegrechnen will.

Georg

Behui, streien, Hunde, Bellen.

Georg

Und dann mischt man diese Daten zusammen, also dass man aus diesen schönen Daten das Rauschen dazu rechnet.

Georg

Das ist dann quasi das schlechte Signal, das ist das Input von dem Netzwerk, und als Target hat man dann einfach das schöne Signal und dann trainiert man eben dieses Model, das Netzwerk an.

Georg

Also ihr kennt es wahrscheinlich alle.

Georg

Und dann hat es eben einen bestimmten Lernalgorithmus, dass die Gewichte in diesem neuronalen Netzwerk updated and dadurch versucht es eben zu lernen.

Georg

Wenn man das reinschickt, kommt das raus anders eben zu generalisieren for all the most that we are, die man eben nicht explizit gelernt hat.

Georg

Zusätzlich zu diesen Daten and Model gibt es noch so transformationen.

Georg

Man kann Filterartefakte draufrechnen, die das Netzwerk dann wegrechnen soll, or das Audio clippen zum Beispiel und das versucht es wieder wegzurechnen oder irgendwelche Kompressoren am Target oder am Input drauflegen.

Georg

Also alles, was man früher so eigentlich an Signalbearbeitungsalgorithmen gehabt hat und direkt angewendet hat, ist jetzt für den End-User quasi weg, aber die ganzen Algorithmen braucht man trotzdem immer noch, weil man damit im Endeffekt jetzt die ganzen Transformationen von den Daten macht, damit man sich die so zusammenbasteln kann, damit sie eben möglichst variantenreich sind und damit man alle möglichen Sachen abbilden kann, die das Model dann eben machen soll.

Georg

Aber man wendet die Algorithmen nicht mehr direkt auf die Daten an, sondern einfach auf den Trainingsdaten und damit modelliert man sozusagen die Trainingsdaten, so wie es dann eben fürs Model sein soll.

Ja, interessant.

Jochen

Ich hätte mir schon mal überlegt, irgendwie, keine Ahnung, ob man nicht sowas machen könnte wie, wenn man jetzt angenommen, man hätte irgendwie ganz viel hochqualitatives Audio irgendwo her, keine Ahnung, hat ein Archiv von einem Radiosender gefunden oder irgendeinem Medien.

Jochen

Und man spielt das jetzt irgendwie in einem Raum ab und legt dann irgendwie ein Handy irgendwie in die Mitte oder sowas und nimmt das dann auf, dann könnte man ja eigentlich sozusagen, kann man dann nicht ein gutes Audio aus irgendwie einer Handymikrofonaufnahme generieren.

Jochen

Könnte man nicht ein neuronales Netz trainieren, das halt irgendwie quasi dann halt auch, wenn ich dann selber wieder das Handy nehme oder reinspreche, dann quasi da einen guten Klang draus mache.

Das ist, glaube ich, das, was Georg versucht,

Georg

diese Folge.

Georg

Genau das, genau das machen wir.

Aber da lernst du doch nur einen Filter, oder?

Georg

Genau, naja, im Prinzip gibt es genauso Datensätze von, du meinst jetzt zum Beispiel Impulse-Responses, also Impulsantworten von Räumen zum Beispiel, wo eben, keine Ahnung, 100.000 Impulse-Responses von verschiedenen Geometrien von Räumen.

Georg

Das heißt, in dem Fall hättest du ein Handy halt immer an einem anderen Punkt, in einem anderen Raum liegen.

Georg

Das sind eben genau diese Transformations.

Georg

In dem Fall rechnet man dann so eine Impulse-Response drauf auf das Inputsignal und am Target soll das dann eben wieder weggeregnet werden.

Georg

Dann in deinem Fall hättest du noch so nicht-lineare Verzerrungen drinnen, vom Handymikrofon zum Beispiel.

Georg

Das kann man natürlich auch mit so nicht-linearen Verzerrungen ganz einfach simulieren.

Georg

Zusätzlich hast du noch Rauchen dabei, also man kann dann ein neues dazu mischen.

Georg

Und mit diesen ganzen Dingen, dann hat es vielleicht noch spektrale Effekte drinnen.

Georg

Also man kann noch so IQ-Dinger auf deinen Input drauflegen.

Georg

Und wenn man diese ganzen Effekte zusammenmischt, dann kommt halt irgendein schlechtes Auto sozusagen raus, das man dann verwenden kann.

Genau.

Jochen

Ja, und das kann man natürlich dann deutlich flexibler machen, als wenn man das jetzt irgendwie tatsächlich physisch irgendwie machen müsste, ja.

Jochen

Man braucht ja auch viele Daten irgendwie wahrscheinlich.

Was heißt denn viele Daten?

Johannes

Wie viele Daten braucht man denn?

Braucht man da zehn Stunden oder 100 Stunden oder 1000 Stunden oder 100.000 Stunden?

Georg

Naja, mehr wie 1000, also es kommt darauf an, wie gut das halt, oder welcher Algorithmus jetzt und wie gut das funktionieren soll.

Georg

Also für so ein neues Reduction-Sachen brauchst du schon einige tausend Stunden an Audiomaterial, sag ich mal.

Okay, also so ein, sag ich mal, Podcast-Archiv aus 150 Stunden Audio kommt nicht weit.

Georg

Naja, vor allem, wenn du jetzt ein Podcast-Archiv hast, das ist halt sehr einseitig.

Georg

Also du wirst natürlich verschiedenste Podcast-Archive von verschiedenen Ländern, von verschiedenen Ausdrucksweisen, dann kommt natürlich noch die Qualität vom Audio dazu.

Georg

Also es ist ja nicht so leicht, wirklich gute Sprache zum Beispiel zu finden, wo jetzt kein Rauschend drin ist, weil sonst trainierst du ja auch erst wieder an, dass du Rauschen dabei hast.

Okay, klar.

Georg

Also wir machen das meistens ein bisschen rekursiv.

Georg

Also man hat natürlich einmal ein Modell, dann findet man wieder neue Daten, die ein bisschen verrauscht sind, die neuest man mit dem alten Modell, damit trainiert man dann das neue Modell und so weiter, damit man die Daten ein bisschen besser aufbereiten kann.

Georg

Weil, was ja ganz interessant ist, welche Effekte wir man gehabt haben, also wenn man natürlich schon mal Daten gehabt hat, mit denen man ein Model trainiert hat, und den will man dann danach noch einmal die neuen mit dem gleichen Model, dann funktioniert das natürlich nicht, weil das Model hat ja schon gelernt, dass in den Daten Neues drinnen ist und das reproduziert das Neues ganz einfach wieder.

Georg

Also irgendwie ist das wirklich drinnen gespeichert dann.

Georg

Na gut, aber was bei uns auch noch so ein Ding ist, weil wir ja vorher von eher der klassischen DSP-Welt, Machine Learning-Welt gekommen sind, also der Vorteil dort ist natürlich, dass man Parameter zur Kontrolle hat, was oft der Vorteil, oft der Nachteil ist, weil es komplizierter werden kann.

Georg

Ein Vorteil, weil man einem verschiedene Use Cases damit abbilden kann.

Georg

Und dieses Prinzip wollten wir jetzt halt auch nicht ganz aufgeben in der ganzen neuen Deep Learning-Welt, sozusagen.

Georg

Weil man kann natürlich auch so ein Model machen, das jetzt alle diese Transformationen und was er immer drinnen hat und da kommt dann irgendwas raus.

Georg

Und mit dem kann man dann leben oder nicht.

Georg

Aber oft will man halt mehr Kontrolle haben, was genau man mit dem Audio machen will.

Georg

Man will zum Beispiel nur gewisse Störgeräusche rausrechnen oder man will Musik auch rausrechnen oder Atmen wegrechnen oder gewisse Sachen wegschneiden oder Lautstärken labeln, Lautstärken nicht labeln, Filtering anwenden oder nicht.

Georg

Also insofern, insofern haben wir da jetzt, es ist unser Weg, dass wir eben verschiedene, verschiedene Stem-Models haben, die wir dann kombinieren.

Georg

Also zum Beispiel haben wir so ein Model, das eben Filtering macht, das ist nennt sich der Auto-EQ-Model, was eben auf das Filtering spezialisiert ist, dann haben wir verschiedene Denoising-Models, die verschiedene Teile von Audio weglöschen können oder überlassen können, damit man dann die so kombinieren kann, um noch ein bisschen Kontrolle darüber zu haben, um auch verschiedene Use Cases.

Georg

Was ist das zum Beispiel in einem Radio Play, also in einem Hörspiel, im Radio, will man natürlich alle möglichen Soundeffekte hinten haben.

Georg

Also in einem Wasserfall, der plägschert oder der Knall, wenn die Tür aufgeht.

Georg

Oder in einem Yoga-Video will man natürlich das ganze Atmen im Hintergrund haben und dann drauslöschen.

Jetzt in einem

Georg

reinen Sprachpodcast will man viel mehr natürlich rauslöschen.

Georg

Also alles, was tippen ist oder das Plätschern vom Bach im Hintergrund oder der Vögel oder Atmen von mir, das kann man auch rauslöschen oder Pausen rauslöschen, wenn man es ganz extrem machen will.

Georg

Insofern?

Jochen

Also es ist quasi sehr kontextapell, also sehr auch davon abhängig, also man kann nicht ein Modell für alle Sachen verwenden oder das Modell muss ja halt selber erkennen, was jetzt.

Jochen

Eigentlich müsste man ihm das ja sagen, das kann der jetzt ja gar nicht wissen, ob das das Art oder schwierig wahrscheinlich, ne?

Jochen

Ob das ein Atmen jetzt erwünscht ist oder nicht.

Jochen

Ja, klar.

Jochen

Ja, das Multitrack-Interface ist so ein bisschen.

Jochen

Ich meine, das ist ja auch schön, dass das alles geht, genau, aber ja, es ist nicht so ganz einfach einzustellen, stimmt.

Georg

Ja, Multitrack ist normal besonders komplex, vor allem vom Interface, weil für jede Track kannst du alle Settings halt einstellen und dann wird es halt natürlich gleich einmal viel.

Jochen

Ja.

Jochen

Ja, gar nicht so einfach.

Jochen

Oder ich

Johannes

glaube, wir sind so ein bisschen überfahren, oder?

Johannes

Von diesen ganzen Möglichkeiten, die es da gibt und von den ganz coolen Sachen, die ihr da macht.

Johannes

Und als Außenstehender, also so ich als, sag ich mal, Feldwald und Wiesen-Informatiker, mir fehlt da so ein bisschen der Bezug dazu.

Johannes

Also für mich ist so ein bisschen so, ja, ich habe hier eine Audiodatei und da gibt es irgendwelche magischen Tools, die irgendwelche magischen Sachen machen und hinterher hört sich besser an.

Georg

Ja, aber es ist ja auch okay, oder?

Georg

Als User willst du eh nicht mehr wissen im Endeffekt.

Idealerweise möchte ich nicht mehr wissen, das stimmt natürlich.

Johannes

Aber wir wollen ja da schon gerne einen Blick reinwerfen und das ist irgendwie so eine ganz eigene Welt, diese Audiosachen.

Johannes

Ich meine, da ist die, da gibt es spezielle Hardware und dann sehen die Knöpfe alle anders aus und dann sind die Interfaces so kompliziert, dass wir nicht damit klarkommen.

Johannes

Und ich finde es total faszinierend, wie tief das so ist, weil das so auf der Ebene, die der User damit interagiert, ist das ja wirklich nur so.

Johannes

Ich habe eine Datei und die soll besser klingen und jetzt

ist es so.

Georg

Das war natürlich auch der Punkt, warum wir angefangen haben mit Afonic überhaupt.

Georg

Weil Audiotechnik einfach, vor allem vor 10, 15 Jahren sehr kryptisch war.

Georg

Das ist ja heute schon total anders.

Georg

Also früher hast du echt wissen müssen, immer, was ein Kompressor ist, was ein Limiter ist, wie du den einstellst, wie du die ganzen Filterparameter einstellst, wo man, wenn man eigentlich nicht wirklich Ahnung davon hat, viel leichter, viel mehr schlecht machen kann als gut machen kann.

Georg

Und das war eigentlich der Ausgangspunkt von uns, weil wir halt gedacht haben, oder ich damals gedacht habe, dass man einfach an normalen Menschen unter Anführungszeichen sowas einfach nicht zumuten.

Georg

Der, wie du sagst, nur ein besseres Audio haben will, das war einfach alles viel zu kompliziert.

Johannes

Ja, ganz oft ist es ja auch so, dass gerade in dieser Audio-Welt, dass man als normaler Benutzer viele Dinge gar nicht gar nicht hört oder gar nicht versteht.

Johannes

Ihr habt das schon mal, man hat er da gelegentlich Kontakt dazu und wenn man dann so sieht, ja, da sitzt einer hier an seinem Mischpult und dann dreht er an irgendwelchen Reglern und es passiert eigentlich gar nichts.

Johannes

So erster Eindruck, aber dann am Ende hört es sich doch irgendwie wesentlich besser an, als es sich vorher angehört hat.

Johannes

Und diese Intransparenz ist so für mich als Benutzer, ja, ich erzähle mich da durchaus zu den Benutzern, super interessant, weil ich verstehe überhaupt gar nicht, was es da für ich verstehe noch nicht mal, was es für Parameter gibt.

Johannes

Und dann gibt es aber Experten, die gucken sich das an und sagen, ja, nee, so kannst du es nicht machen.

Und hier musst du diesen Das hochdrehen und das runterdrehen und dann am Ende denkst du, verrückt.

Johannes

Ich habe einmal so eine Erfahrung gemacht, da haben wir bei einem ehemaligen Arbeitgeber, wir haben ein Marketingvideo gedreht, es war ein großer Spaß für einen Programmierwettbewerb.

Und der war auch so ein Audio-Fan.

Der hatte sich selber in seinem Wohnzimmer ein kleines Studio reingebaut.

Johannes

Auch mit so einer Schallschutzwenden und so Zeugs.

Und da hat er dann mit seiner Band, was man halt so macht.

Johannes

Und dann hat er da so ein Stück Audio von mir aufgenommen.

Johannes

Und ich meine, jeder, der schon mal Audio von sich selber gehört hat, der weiß, dass das ganz schrecklich ist, wenn man sich das anhört, weil die eigene Stimme ist, ist, die hört sich gruselig an.

Aber dann hat er das da so reingetan

und hat so ein paar Knöpfe gedreht und auf einmal habe ich mich angehört wie ein Radiomoderator und so eine richtig sonore Stimme mit Volumen drin und er hat das Reverb aufgedreht.

Johannes

Ja, und vielleicht auch ein bisschen die Bässe hochgedreht und, keine Ahnung, einen Kompressor reingemacht, weiß ich, was das bedeutet.

Johannes

Jedenfalls einige magische Regler und auf einmal war es viel, viel, viel besser.

Johannes

Und ich finde das super faszinierend, dass es so eine Welt gibt, die eigentlich so intransparent ist, aber die doch irgendwie jeder hört, weil man hört ja schon, ob sich Audio gut anhört oder nicht.

Dominik

Meinst du jetzt, wenn du das Audio auf dem Telefon als Podcast hörst oder wenn du das bei deiner Stereoanlage hörst oder im Auto?

Johannes

Wenn ich das in meinen Bluetooth-Lautsprechern zehn Meter von meinem Handy anhöre mit so einem Schwert.

Dominik

Entschuldigung, ich wollte gerade, weil ich finde nämlich, dass die Sachen aller unterschiedlichen Kärten immer ganz anders klingen und das ist die ganze Zeit.

Ja, das ist ja natürlich so,

Johannes

aber ich meine, die so die ganz alten Sachen waren ja alle für Radio und auch da hat sich sehr gut angehört.

Also besser als ohne.

Jochen

Ja.

Jochen

Ja, wobei ich glaube, das muss man auch so ein bisschen lernen.

Jochen

Also ich habe jedenfalls irgendwie zum Beispiel bei den ersten Podcast-Episoden jetzt hier, dachte ich, ach, das klingt ja eigentlich ganz gut.

Jochen

Und wenn ich mir die heute anhöre, ah, das klingt aber eigentlich ganz schön schlecht.

Jochen

Und das war auch so ein Lernprozess.

Jochen

Das ging nicht von Anfang an.

Dominik

Und dann hat er ja auch ein ganz großes Mischpult gekauft, das wir immer noch ganz ordentlich bedient und damit ist es

Johannes

viel besser geworden.

Jochen

Ja, nee.

Viel einfacher.

Jochen

Aber ich höre jetzt auch würden.

Johannes

Was die Hörer nicht wissen, ist ja, dass wir vorher eine Dreiviertelstunde gebraucht

haben, um die Aufnahme zu starten.

Das war tatsächlich der Nächteste.

Dominik

Gegen wir hatten, ja.

Matrix.

Aber ist auch irgendwie so ein

Jochen

gewisser gebührender Einstieg, ob man es nicht schon mal.

Jochen

Ja, ja, dass man dann schon mal so nicht denkt, dass es zu einfach

dran ist.

Johannes

Ich finde es auch sehr schön, Georg, dass du gleich als Profi gesagt hast, wisst ihr was, diese ganze Audiotechnik, alles weg, einfach nur ein Mikrofon eingabel.

Sehr sicher.

Georg

Aber nochmal zu deinem Punkt mit, dass es besser geklungen hat, weil der da ein paar Regler gedreht und dass es besser geklungen hat.

Georg

Das stimmt natürlich, aber man muss ja immer vor, in dem Fall vor Ohren führen, dass das natürlich sehr subjektiv ist und eigentlich von deiner Wahrnehmung vom Radio her geprägt ist.

Georg

Da gibt es natürlich ganz unterschiedliche Stile in unterschiedlichen Ländern, auch wie man das handhabt.

Georg

Also du bist ja, du bist jetzt einen bestimmten Radiosound vielleicht gewohnt, was deine Radiosender da bei dir in Deutschland jetzt haben.

Georg

In Amerika ist es meistens ganz anders oder in anderen Ländern.

Georg

Das heißt, wenn jetzt irgendwer deine Stimme so regelt, dass er möglichst ähnlich an deiner Referenz sozusagen ist, was du als guten Sound verstehst oder gewohnt bist zu hören, ganz einfach, dann klingt das für dich gut.

Georg

Wenn du jetzt zum Beispiel das, wenn du das jetzt als Südamerikaner gemacht hättest und die haben eine andere Referenz, dann hätte es vielleicht für dich gar nicht so gut geklungen.

Georg

Also das ist sehr subjektiv und auch vom Kontext oder von der Herkunft vor allem abhängig.

Georg

Da gibt es große Unterschiede, wie Länder das handhaben.

Georg

Also manche haben so diese richtige Radiostimme, weil alles total eng ist, sehr basslastig und totkomprimiert, also wie man es auf dem Radio hört.

Georg

Das andere, wie der andere Sender, wie zum Beispiel BBC oder was wieder viel, wie soll ich sagen, viel offener, freier, also ohne sehr wenig Komprimierung, nicht so dieser Nahbesprechungseffekt, wo du so überhöhte, tiefe Frequenzen hast, wo es einfach viel normaler klingt.

Georg

Also das ist sehr subjektiv natürlich, diesen Wahrnehmung.

Vielleicht, aber man kann das nicht mehr so gut.

Es kommt immer auf die

Georg

Referenz darauf an.

Dominik

Diese Bilder, wenn man das zwar über Ton spricht, aber vom Klangbild auch redet, schon auch ein bisschen einordnen, oder?

Dominik

Also es gibt schönere Bilder von besseren Künstlern und es gibt ärztlichere Bilder, vielleicht, ja, selbst wenn sie unterschiedlich sind und wenn es verschiedene Stilrichtungen gibt, kann man schon, glaube ich, eine Qualität eines Stückes hören.

Es ist auch ein bisschen bei Musik, ja.

Dominik

Also ich höre relativ einseitige Musik, obwohl ich auch von vielen Genres durchaus anerkennen kann, wenn es da gute Musik gibt, die man gut hören kann, die man nicht so gut hören kann.

Dominik

Und ich höre auch, ob eine Musik einfacher produziert ist oder komplexer, unabhängig jetzt von meinem Geschmack vielleicht dafür, wenn ihr wisst, was ich meine, ja?

Dominik

Und ich finde, dass das auch bei Audio so.

Dominik

Und insbesondere halt bei dem, was du sagtest, wie du dieses Signal bearbeitest, was halt der Tontechniker, der, also ich weiß nicht, ist, kann man das so sagen, ist Harphonik ein virtuelles Tontechnikinstrument?

Ist das so?

Georg

Virtueller Tontechniker, ja.

Dominik

Und ja, was er dann tut, was er, was er da machen kann, um ich will jetzt nicht in der Bildsprache bleiben, den Pinsel zu fühlen, ja, also den tatsächlich diesen Ton zu skypen.

Dominik

Und ja, also klar, gibt es da vielleicht verschiedene Meinungen oder ich weiß nicht, ob du sowas hast wie Presets, die du sagen kannst, Aphonic, hey, das ist jetzt Taste, du hast eben Südamerika erwähnt und das ist Taste Europe oder so, oder das ist Taste Radio und das ist Taste Big Cinema.

Dominik

Kann ja sein, dass du das auch machen kannst, aber das ist der Trick wäre ja, genau das auch bauen zu können, als Tontechniker, sich quasi dieses Zielbild oder diesem Stil anzupassen und das dann halt auf einen gewissen Qualitätsgrad zu bringen.

Dominik

Und das, also das aus Algorithmen zu denken, finde ich spannend, weil ich versuche auch, also überhaupt erstmal zu verstehen, wie das überhaupt geht, weil dieses Klang zu, also visualisieren ist halt da wieder auch wieder der falsche Begriff, ja, aber sich das so vorstellen zu können, wie man einen Klang überhaupt schafft, das ist irgendwie, also eine der großen Herausforderungen, die ich jetzt persönlich habe, wenn ich jetzt an Musik denke, auch was ich höre, überhaupt umzusetzen, dafür muss ich relativ viel üben.

Dominik

Oder so, ja, dass ich das hinkriege.

Dominik

Oder halt auch in die Musikschule gehen und Theorie lernen und so.

Dominik

Und das ist durchaus, glaube ich, die spannende Sache dahinter vielleicht.

Dominik

Und warum ist so ein Nutzer wie dir, Johannes, dann vielleicht schwerfällt, weil du sonst nicht so viel mit Ton machst.

Blutigen Nutzer.

Johannes

Ich hab da, ich habe da überhaupt gar keinen Connect dazu.

Johannes

Ich bin, äh, ich habe da, glaube ich, eine sehr visuelle Ansicht.

Sobald man mir eine FFT zeigt, dann komme ich damit klar.

Johannes

Aber solange nur die Geräusche da sind oder die Wellenformen, dann

bin ich völlig verloren.

Jochen

Ja, ich weiß es nicht genau.

Jochen

Ich habe mal irgendwann auch ein Podcast-Episode gehört mit Rick Rubin und der meinte so, ach, das mit dem irgendwie produzieren und so, eigentlich kann man es immer nur kaputt machen.

Jochen

Und wenn man das nicht kaputt macht, dann ist das schon sehr, sehr, dann ist das schon sehr, sehr gut.

Ich weiß gar nicht, ob man tatsächlich so viel an Mastering.

Jochen

An Mastering kann man damit tatsächlich prägen, was

kann vielleicht nicht mehr so gut.

Dominik

Also ich bin jetzt ja totaler Amateur, was so Musik auch angeht und so, aber wenn ich jetzt mit dem Kumpel jetzt Musik mache und ich schaffe es halt schon, bestimmte Sachen da rauszuholen oder bestimmte Töne an der richtigen Stelle leiser oder lauter zu machen oder halt Raum zu schaffen für den Bass oder so, irgendein Ducking hinzukriegen, das ist ja schon, das sind ja eher so Basics, ja, aber das bei, also ich kann mir das überhaupt nicht vorstellen mit Sprache, weil ich damit überhaupt gar keine Erfahrung habe, ja, mit Podcasts oder sowas.

Dominik

Also wir machen jetzt Verein, aber so als Tontechniker jetzt würde ich sagen, würde ich mich jetzt auch nicht bezeichnen und das ist halt schon nochmal eine andere Herausforderung.

Dominik

Und wenn man gerade diese Klangbilder vor Ohren hat, ja, da kommt man vielleicht so ein bisschen näher drin.

Dominik

Also das ist das, was Johannes meinte.

Dominik

Er hat genauso geklungen, wie er dachte, dass er im Radio steht.

Dominik

Und wenn ich jetzt weiß, okay, ich möchte das Audio-Klangbild haben, wie dass jemand so im Radio steht, dann weiß ich vielleicht, in welche, vielleicht ist Klangfarbe das richtige Wort dafür, ich weiß nicht, ich das Ganze bringen möchte, ob ich jetzt, welche Frequenzen ich bewege.

Dominik

Und was ich jetzt spannend finde, ist, was kann ich denn noch machen eigentlich als Audiotontechniker, außer Frequenzen bewegen und Lautstärke mit was ist das, Envelopes modifizieren?

Dominik

Ja, das ist ja, der Envelope ist ja quasi.

Georg

Im Endeffekt ist alles Frequenzen und Lautstärken, mehr gibt es ja nicht.

Ja, genau, aber ja.

Georg

Ich frage jetzt nur, wie

Georg

man diese regelt.

Ja, aber Grafik

sind auch nur ein paar Pixel.

Johannes

Das ist jetzt zu kurz.

Genau, ja.

Johannes

Ja, ein paar Farben an die richtige Stelle getan.

Georg

Na, na, du meinst jetzt, welche Algorithmen es jetzt sozusagen noch gibt oder was?

Dominik

Da können wir vielleicht gleich nochmal auf eingehen.

Dominik

Ich würde es gar nicht ohne, dass vielleicht auch nicht so viel.

Jochen

Ich möchte einfach in dem komplizierten Interface noch ein paar mehr Knöpfe haben, wo er dann sagen kann, jetzt lieber irgendwie Radio-Style oder lieber.

Johannes

Nee, er möchte wissen, welche

Johannes

Knöpfe mehr drehen muss, um den Radio.

Dominik

Ja, also ich würde tatsächlich, also ich würde gerne, wenn ich jetzt so ein perfektes Tonstudio-Ding mir vorstelle, wo es diese ganzen einzelnen Regelungen gibt, ja, da möchte ich gerne wissen, welche Regel ich denn überhaupt abmachen möchte.

Jochen

Aber das ist jetzt halt ein neuronales Netz mit einer Milliarde-Knöpfe, die du drehen kannst.

Jochen

Die kannst du gar nicht mehr selber drehen, da musst du

es vorher.

Dominik

Naja, aber ungefähr zu wissen, in welche Richtung ich da möchte, ist vielleicht ja schon mal der erste Schritt.

Dominik

Also klar, das ist schon klar, dass Spuren

euch selber neuronale Netze trainiert, Georg.

Georg

Wie meinst du, ob wir unsere Netze selber trainieren?

Ja.

Johannes

Ich benutze irgendwas Vorgefertigtes und.

Georg

Nein, nein, bei uns ist alles selber gemacht.

Alles selber gemacht.

Georg

Also alles natürlich nicht, aber die Algorithmen soll man sagen.

SaiPai und NumPy.

Und wie viele Parameter habt ihr da drin?

Über welche Größe sprechen wir denn?

Johannes

Also ich meine, das ist ja eine dieser Kenngrößen, die man so sagt, hier GPT-X hat eine Milliarde Parameter.

Georg

Ja, das kann ich dir so gar nicht sagen, weil, also diese Netze im Audio-Bereich funktionieren ein bisschen anders, weil ich meine, im Prinzip hat es schon ähnliche Elemente, also man hat halt meistens irgendwelche rekursiven Elemente oder Transformers drinnen, also bei uns meistens LSTMs oder Transformer eben oder beides meistens und dann noch so Convolution Layer natürlich.

Georg

Und alle die Elemente sind eh ähnlich, aber es gehen einfach viel mehr Daten rein und raus, natürlich, weil Audio ein viel höhere Sampling Rate hat und in einer kürzeren Zeit viel mehr Daten rein und raus müssen.

Georg

Aber ab was wollte jetzt eigentlich raus, Anzahl Parametergröße.

Georg

Also wir haben natürlich verschiedene Models, also von manche ein paar Gigabyte bis zu hundert Megabyte, also in der Größenordnung.

Georg

Das ist jetzt nicht so riesige Model wie irgendeine Sprachmodelle, aber doch schon ein bisschen was.

Georg

Und ja, die Herausforderung ist natürlich auch, wie man die alle trainiert, weil es natürlich viel Rechenleistung braucht.

Georg

Insofern, wir bauen uns halt hauptsächlich unsere eigenen Trainingserver auf, beziehungsweise mitten teilweise eben an, was aber leider halt sehr teuer ist, wenn man da versucht auf Amazon oder sonst irgendwo anzumieten.

Georg

Bei den eigenen Rechnern ist wieder die Herausforderung, dass man die Kühlung halt hinbekommt, dass man im Büro, das man irgendwie aushaltet oder sonst wo, die entsprechenden Kühlung schafft und natürlich die Kosten von der Anschaffung, weil die GPUs sind natürlich heiß begehrt im Moment und jeder will die kaufen.

Georg

Aber ja, das ist natürlich andere zusätzlich zu den Daten eben, dass man gute Daten bekommt.

Georg

Und vor allem im Audio-Bereich sind die Daten ja auch sehr subjektiv, wie wir vorher schon geredet haben.

Georg

Und das muss man irgendwie einordnen trotzdem und das ist nicht immer so ganz klar.

Georg

Also man kann dieses Data-Labeling jetzt nicht einfach nach Indien auslagern und da gibt es jetzt ein paar Clickworker, die das einfach kategorisieren, sondern da muss man wirklich ein gutes Gehör haben dafür.

Georg

Und zusätzlich eben die ganze Compute-Hardware ist eine Herausforderung, dass man diese eben beschafft.

Johannes

Okay, aber trotzdem betreibt ihr ja ein System, wo ich als Endkunde eine Audiodatei hochladen kann und die wird in zehnfacher Geschwindigkeit verarbeitet.

Johannes

Allein das ist ja schon eine massive Leistung, dass ihr da einen Service hinstellt, der einfach so funktioniert und dann auch noch ungeheuer schnell ist.

Johannes

Also ich meine, wenn man sich die Leistung von solchen Systemen vor fünf oder vor zehn Jahren anschaut, würde man erwarten, dass es zehnmal so lange dauert, wie das Audio ist.

Johannes

Aber jetzt ist es gerade umgekehrt, es ist zehnmal so schnell, wie das Audio ist.

Wie kriegt ihr das hin, Georg?

Ich habe mir das vorhin auf eurer Webseite durchgeschaut und hätte mir gedacht, wie kriegt ihr das hin?

Georg

Naja, also du redest jetzt natürlich nicht vom Training, sondern von der Influenza, also das, was dann die Anwendung.

Johannes

Aber trotzdem.

Georg

Ja, trotzdem.

Georg

Es gibt halt mittlerweile gute GPUs, um das kurz zu fassen.

Okay.

Johannes

Ihr habt einfach horizontal skaliert.

Johannes

Dicke Rechner.

Georg

Naja, geht halt in dem Fall leider nicht anders, weil du musst die Models halt auf GPUs ausführen, weil CPUs sind sie halt einfach zu langsam.

Georg

Bei uns, wir sind ja in einer glücklichen Lage, dass wir eigentlich nicht so riesige Modelle haben wie die ganzen Language Models.

Georg

Also wir können das dann auf einzelne GPUs ausführen und brauchen da nicht GPU-Cluster für ein Modell.

Georg

Das ist schon mal viel einfacher.

Georg

Aber das ist schwieriger ist natürlich die Rechenleistung beim Training, weil du halt da wochenlang das System rechnen lassen musst und da brauchst du dann einfach viel mehr Rechenleistung.

Die Inherence ist

Georg

jetzt eh okay.

Georg

Also es gibt die Standard-Anbieter wie Hetzner und so weiter, die bieten eh GPU-Server auch an mittlerweile und da kann man sich einfach einmieten und das

war es dann im Endeffekt.

Wie viel musst du mieten bei Hetzner?

Dann für dein Modelltrainieren drehen?

Ist du einfach den einen?

Kostet 200 Euro oder was?

Georg

Fürs Trainieren haben wir nichts bei Hetzner, das wäre zu teuer.

Georg

Für die, nur für die, für die Inference sozusagen.

Okay.

Georg

Da haben wir, keine Ahnung.

Georg

So, zwischen 10 und 20 herum.

Johannes

Ja, ist schon eine ganz schön ordentliche Operation, was ihr da betreibt.

Ja.

Johannes

Ist auch, ist auch vom Betrieb her eine gewisse Herausforderung, weil da werden dann doch die Datenmengen auch, also ich meine Audio ist jetzt nicht so schlimm wie Video, aber trotzdem kriegst du ja doch Dateien, die eine gewisse Megabytegröße haben und die du dann verarbeiten musst und auch, sag ich mal, richtig verarbeiten musst.

Johannes

Also höchster Respekt, ja.

Georg

Und vor allem man braucht halt natürlich auch Rechenleistung, also es ist halt, das kostet es halt auch.

Georg

Das ist dann der Punkt im Endeffekt.

Georg

Das war halt früher schon viel günstiger.

Georg

Also da haben wir das nur auf CPU sozusagen laufen gehabt.

Georg

Hat natürlich auch ähnlich langes gedauert, weil die Algorithmen nur dafür damalige Verhältnisse relativ aufwendig waren.

Georg

Aber war halt um einiges günstiger.

Johannes

Das ist so ein bisschen die Kehrseite, oder?

Johannes

Von dieser ganzen neuronalen Netzegeschichte.

Johannes

Auf der einen Seite muss man wesentlich weniger manuelle Arbeit reinstecken, wobei das vielleicht auch gar nicht stimmt.

Johannes

Aber auf der anderen Seite zahlt man es halt mit Rechenzyklen.

Ja.

Jochen

Ach, das dazu fällt mir ein, genau, da war ich jetzt überrascht.

Jochen

Ich habe jetzt letztens irgendwie so ein bisschen mit Transkripten Dinge gemacht, gedacht, also ich war ja auf der, genau, wir waren ja beide auf der Subscribe, aber und da habe ich dann auch mit anderen Leuten so geredet, wie die das mit Transkripten machen, in Podcast-Hosting-Software.

Jochen

Und ich habe mich dann mal so ein bisschen vorgedrückt, weil ich dachte so, oh, das ist aber so viel Arbeit, da weiß ich nicht genau, ob ich das wirklich machen will.

Jochen

Und dann meinten aber alle anderen, ach so, ja, das war jetzt auch nicht so schlimm, das ging schon.

Jochen

Und dann bin ich da rausgegangen mit, okay, ich muss es wohl doch mal machen und hab dann jetzt auch mal angefangen.

Jochen

Und da war es ganz gut geworden, ne?

Jochen

Ja, also tatsächlich irgendwie mit Whisper hat man jetzt ein Modell, das tatsächlich wirklich ganz gut sozusagen,

ja, gut.

Dominik

Also beim Py-Speed Sprint hast du da so ein paar Sachen ja gezeigt und hast ja auch CLI-Interface, du hast sogar einen Blogeintrag dazu geschrieben.

Dominik

Und ja, und man kann es in der CLI benutzen, um Transkripte zu machen für Audio.

Jochen

Genau, aber weswegen ich das jetzt gerade erwähnt habe, ist, wenn man das lokal laufen lässt, dann wird auch das Laptop heiß und der Akku wird alle und das funktioniert alles nur sehr langsam und dann das macht einfach, das macht keinen Spaß.

Jochen

Aber es gibt da einen Dienst, äh, Dienstleister Grog, ich weiß gar nicht, wie man die ausspricht, und die machen ja irgendwie auf Inferenz spezialisiert und machen das irgendwie schnell.

Jochen

Die haben auch, sagen sie jedenfalls, ich habe keine Ahnung, was sie wirklich machen, aber dass sie da halt eigene Hardware haben, die da irgendwie, wo man dann Modelle halt für Inferenz drauf laufen lassen kann, die dann halt noch schneller ist als weiß ich nicht, GPUs oder so.

Jochen

Und da war es tatsächlich, also irgendwie Whisper V3 Large, also was halt auf meinem Laptop echt fies langsam ist.

Jochen

Da geht halt so zwei Stunden Episode geht er halt so in einer Minute ungefähr durch und ist fertig.

Jochen

Und das hat mich schon so, oh krass.

Jochen

Also das ging schon um.

Georg

Naja, es gibt ja jetzt dieses schnellere Whisper-Model, das Whisper Turbo.

Jochen

Ja, das habe ich, genau, das habe ich auch probiert.

Jochen

Das geht schon ganz gut, aber bei Grog, die machen wohl das wirklich das große Whisper V3 Large.

Ja, Large.

Georg

Das haben wir aus den GPUs ganz einfach gelaufen.

Jochen

Ah ja.

Jochen

Ja, genau.

Das ist super, ja.

Jochen

Ja, weil das halt auch, ich habe auch die so ein bisschen verglichen, V2 versus V3 und tatsächlich für Deutsch macht es, aber bei Englisch macht es gar nichts einen Riesenunterschied, oder dachte ich jedenfalls jetzt so.

Jochen

Aber bei Deutsch macht es halt schon einen Unterschied.

Jochen

Also V3 ist nochmal ein gutes Stückchen besser.

Jochen

Also bei Namen oder auch bei Python oder auch das geht eigentlich.

Jochen

Das V2 versteht es halt nicht so richtig und V3 meistens dann schon, es sind auch immer noch Fehler drin, aber also merkbarer Unterschied für mich.

Georg

Ja, ich weiß jetzt nicht mehr, welcher Version, aber ab irgendeiner Version ist dann auf einmal immer Auphonic richtig erkannt vor mir.

Georg

Weil wir haben immer so ein Test-File und Auphonic war zuerst immer falsch und dann auf einmal hat es funktioniert.

Georg

Dann werden sie wohl die Daten geändert haben.

Jochen

Ja.

Johannes

Ihr seid einfach so bekannt, dass ihr jetzt in den Referenzdaten vorkommt.

Ja, genau.

Jochen

Ich finde das auch total komisch, dass man dem Speech-Tru-Text-Model, dem kann man ja dann auch einen Prompt geben, dass man dem sagen kann, was es tun soll und wie Leute heißen und das funktioniert dann plötzlich.

Jochen

Das fand ich auch sehr eigenartig.

Jochen

Ich will jetzt auch noch nicht, dass man das wirklich einstellen kann.

Jochen

Aber ich verwende jetzt immer das gleiche Prompt oder muss es halt umkonfigurieren.

Jochen

Aber das geht ja auch und das ist auch ganz eigenartig.

Jochen

Also, ja, ist irgendwie anders als früher.

Georg

Ja, das hat beim Whisper leider Seiteneffekte.

Georg

Also, das fördert Halluzinationen.

Jochen

Ja, das kann natürlich sein, ja.

Georg

Deswegen verwenden wir die Prompt im Moment eigentlich nicht.

Jochen

Ah, okay.

Jochen

Ja, ich habe mir auch die Transkripte nicht so komplett durchgelesen,

aber ich habe immer nur

Jochen

versteht, warum.

Jochen

Wer weiß, was da

jetzt komische Sachen hat.

Auf der Podcast-Seite noch

Jochen

schreiben, es gilt das gesprochene Wort, wie nicht das andere Zuhörer.

Johannes

Schauen Sie jetzt die Untertitel an.

Jochen

Ja.

Jochen

Könnte sein, dass das vielleicht nicht so.

Jochen

Ja.

Müssen wir jetzt ein paar exotische Wörter sagen, um deine Transkription zu verwirren, Jochen.

Georg

Nein, es ist gar nicht so bei Wörtern.

Georg

Es ist meistens eben, wenn nicht gesprochen wird oder wenn Pausen sind, dass sie dann irgendeine Halluzinationen bilden und dann Wörter für Wörter abgespult werden sozusagen.

Ah.

Johannes

Das hört sich so ein bisschen an, als ob das Modell neurotisch wäre.

Dominik

Oder machen wir jetzt eine kurze Schweigeminute für eine

Johannes

Schweigeminute für Whisper V3?

Jochen

Whisper auch mal das Mikrofon hier.

Jetzt kommt Whisper zuvor.

Jochen

Mal schauen, was da so rauskommt, wenn man einfach mal, wenn man das einfach mal so vor sich hin generieren lässt.

Ja, ja.

Jochen

Schon schon interessant.

Johannes

Ja, ich befürchte aber, Jochen, dass wir die nächste Episode einfach eine komplette Episode machen müssen, wo wir die ganzen Abkürzungen erklären, die wir heute.

Abkürzungen haben wir gehört.

Dominik

Wir können doch einfach die ganze Zeit schweigen in der nächsten Episode und dann lassen wir was bei den Text rein.

Ja, das geht auch.

Georg

Und dann den Text wieder identifizieren.

Johannes

Und das ein paar Mal im Kreis und dann schauen wir mal, was rauskommt.

Ja.

Jochen

Ja, ansonsten, genau, ich weiß nicht, haben wir jetzt haben wir schon eine ganze Weile über so Modelle und Dinge.

Jochen

Der Rest der Infrastruktur ist ja vielleicht auch ganz interessant, also was so Webgeschichten Smartphone geht.

Jochen

Django, ja, natürlich.

Jochen

Machen wir auch.

Nein, wir machen Django, wirklich.

Jochen

Ja.

Georg

Ja, wie gesagt, wir verwenden Django.

Georg

Das schon seit 2013 oder wann das halt gestartet ist.

Georg

Und was verwendet man dann oft dabei, ja so Frontend-mäßig ein paar Sachen haben wir mit View gemacht, dieser Audio Inspector nennen wir das, oder der Transcript-Editor hat das mit View gemacht.

Georg

Dann prinzipiell verwendetten wir so HTMX und solche Sachen mittlerweile für die für so einfache Interface-Elemente.

Georg

Also für alles, was jetzt nicht der Audio-Editor ist.

Georg

Und am Frontend verwenden wir noch Tailwind, CSS.

Georg

Was gibt's noch?

Georg

Ja, Alpiner teilweise für so kleine Java-Staten.

Dominik

Das setzt sich genau nach dem an, was wir auch machen.

Ja.

Georg

Ja, ja.

Georg

Machen jetzt alle, ja.

Jochen

Ja, machen wir auch alles.

Aber es ist auch dafür.

Georg

Ja, weil man sich halt nicht frameworks einhandeln will, gell?

Ja.

Georg

Natürlich.

Georg

Gut, was gibt es noch zum Erzählen?

Georg

Dann ab Backend-mäßig verwenden wir eben so eine Task-Queue, die diese ganzen Audio-Processing und Encoding-Tasks verteilt.

Georg

Dafür verwenden wir Salary.

Georg

Und die Salary läuft dann eben auf verschiedene Server verteilt.

Georg

Das sind unsere Worker-Rechner und wir haben eben einen und einen Hauptrechner, wo das Websystem läuft und der verteilt die ganzen Jobs dann auf die Worker-Rechner.

Dominik

Und magst du Salary?

Funktioniert es gut?

Georg

Mögen, mögen ist übertrieben, aber sagen wir so, es funktioniert seit 13 Jahren.

Ja.

Aber mittlerweile

gibt es ja auch Dinge.

Georg

Mittlerweile gibt es sicher modernere Tools, schätze ich mal.

Dominik

Also wir hoffen,

Dominik

dass Django das native kann,

Dominik

aber ich weiß nicht, ob das mit dem Distributed gut ist.

Nee, ja, da kommt jetzt was, aber das kann nicht so viel wie Salary und

verletzt werden.

Genau, wenn man halt wirklich

Jochen

da Last hat und da Dinge, viele Dinge macht, dann ist es wahrscheinlich.

Jochen

Wenn für einen Salary funktioniert, dann sollte man das wahrscheinlich so lassen.

Aber ich glaube auch, dass es gibt sonst nicht viel Konkurrenz da, dass es irgendwie für komplexere Geschichten Salary immer noch.

Inzwischen gibt es ja schon einige Taskviews.

Johannes

Ja, auch mit Django-Integration, aber Salary ist halt so der bekannte alte Platzhirsch.

Jochen

Ja, aber es ist auch schwer zu benutzen.

Jochen

Das ist so ein bisschen wie das Mischpult hier.

Dominik

Nein.

Johannes

Das liegt doch in der Natur der Sache.

Jochen

Wenn man nicht in den Task gibt, dreht sich das immer so mit dem Lauf Richtung Fuß.

Ja, okay.

Johannes

Ja, da braucht man doch noch eine Ausrede, dass es die Kinder waren oder jemand anders.

Genau.

Oder war

Jochen

man es doch selber,

vielleicht, das kann schon sein.

Dominik

Ja, vor allem, weil das eigentlich musste man ja klicken in deiner DRW, das reprenne DRW, ich weiß nicht.

Ja.

Dominik

Das hat gar nichts mit dem Meshwall zu tun.

Naja, egal.

Georg

Das sind kompliziert.

Georg

Wir haben dann auch verschiedene Task-Sews, das machst du mal komplizierter.

Georg

Also einerseits diese ganzen CPU-Server, die funktionieren eben über Salary.

Georg

Dann haben wir eben noch GPU-Server, die funktionieren dann wiederum, die werden dann wiederum von den CPU-Servern angesprochen mit den ganzen Audio-Abschnitten.

Georg

Die haben so, das nennt sich so Nvidia Triton, also ein Nvidia-System, wo man eben so Models hosten kann am GPU, der verteilt es relativ effizient im Speicher, weil der hat wiederum eine eigene Task-Queue integriert, wie so kleine GPU-Jobs verteilt werden.

Georg

Weil das Problem bei den Models ist, dass man es nicht für jeden Request des Model, oder es wäre nicht sehr effizient, wenn man für jeden Request des Model jetzt neu ladet in den Speicher, also in den GPU-RAM, weil das Laden an sich von so ein paar Gigabyte Models dann schon mal ziemlich lang dauert.

Georg

Deswegen gibt es eben zum Beispiel dies Nvidia Triton, der versucht es eben möglichst effizient zu managen, dass die Models halt immer im V-Rahm sind, beziehungsweise nur wenn notwendig halt ein anderes Laden und so weiter.

Georg

Und das ist dann sozusagen die zweite TaskQ hinter der ersten Task.

Georg

Und dann kommt es von den GPU-Servern wieder zurück zur Salary-Taskue auf den CPU-Servern und dort gibt es dann, dort wird dann noch verschiedene Files.

Georg

Also wenn das Audio Processing fertig ist, gibt es dann File-Encoding-Tasks und dann Speech Recognition Tasks, dann wird es wiederum zum GPU-Server zusammen geschickt.

Georg

Dann, was gibt es noch?

Georg

Dann nimmt es einen Verteilt-Dask, der das auf verschiedene Server dann schickt, also Netzwerk-Tasks oder auf YouTube oder was auch immer.

Georg

Und so sichert das von Task zu Task dahin im Salary und im Nvidia-Triton.

Dominik

Und den Status sind fast so irgendwie in einem Tango-Modell und genau.

Ja.

Georg

Die Tasks rufen sich dann eben so seriell auf.

Georg

Also es gibt ja bei Salary also Court Tasks, nennt sie das.

Georg

Also da kann man verschiedenen, wenn jetzt zum Beispiel ein Audio-Processing fertig ist und man will daraus fünf verschiedene Pfeilformate erstellen, dann kann man so einen Chord-Task machen, der macht dann diese fünf File-Formate parallel.

Georg

Und dann sagt man, okay, wenn jetzt alle von diesen fünf fertig sind, dann ruft er den nächsten Task auf.

Georg

Also das ist zum Beispiel dann der Finish-Task.

Georg

Der wird dann aufgerufen, wenn diese ganzen Tasks fertig sind.

Georg

Oder der Distribution-Task.

Georg

Und so kann man so Ketten erbauen, die sie dann so quasi parallel verbreiten und dann wieder irgendwann zusammenführen, hoffentlich.

Jochen

Ja.

Georg

Bis das irgendwann fertig ist.

Jochen

Ja, man hat dann so ganze Taskgraphen oft irgendwie ja.

Ja.

Jochen

Ist dann manchmal so ein bisschen schwierig, wenn man es testen will und manchmal hat man so ein komisches Problem, wenn das an unerwarteter Stelle schief geht, aber ja, nee, man kann dann mit viel machen.

Georg

Aber testen ist auch nicht so schlimm.

Georg

Also man kann natürlich die Tasks einzeln testen.

Georg

Mit Unit-Tests ganz einfach.

Georg

Das Gesamtsystem ist wieder ein bisschen komplexer zum Testen, ja.

Ja.

Ich hatte

Dominik

immer da das Hauptproblem, was ich mal hatte, ist irgendwie aufzuräumen, wenn da irgendwas kaputt gegangen ist und dass irgendwelche Geistertasks waren, weil irgendwie noch irgendwas geklickt hat und dann nicht genau klar war, wo jetzt welcher Tasks in welchem Status hingen oder so.

Ja, klar.

Dominik

Und da bei diesem ganzen Asynch-Ding ist irgendwie schwierig zu verstehen und

dann irgendwo

Dominik

noch so Reste drumhängen und wo die dann prozessiert werden wollen.

Dominik

Aber ich glaube, wenn man so einer so ein stabiles System hat, vielleicht schraucht das ja gar nicht so oft ab.

Georg

Nein, das ist eigentlich relativ stabil, außer wir machen wieder irgendwas Komisches oder so, was ja manchmal passiert.

Georg

Diverse Updates oder Features.

Georg

Aber prinzipiell läuft es eigentlich sehr stabil.

Georg

Also das läuft bei uns jetzt natürlich also sehr lang.

Georg

Also wir haben alle möglichen Dinger drinnen für das Trail-Checking und so weiter.

Georg

Aber das funktioniert ganz gut.

Ja.

Johannes

Ich glaube, das ist einfach auch so ein Thema, was man lernen muss.

Johannes

Das ist halt einfach noch eine weitere Ebene von dieser Async-Sache.

Da haben wir so

viele Ebenen inzwischen.

Johannes

Dann hast du Async, dann hast du Threads, dann hast du Multiprocessing und oben drin.

Georg

Ja, wir verwenden es gar nicht Async, wir verwenden das wirklich Multiprocessing.

Georg

Also du kannst das Sellerie mit Multi-Processing auch verwenden.

Johannes

Ja, ja, klar.

Johannes

Das ist halt über mehrere Rechner verteilt.

Ja.

Johannes

Das ist die nächst höhere Ebene von diesen ganzen Parallel-Compute-Sachen.

Johannes

Und die sind alle kompliziert und dann kann man eigentlich irgendwie nicht erwarten, dass das auf der Ebene auf einmal simpel wird.

Johannes

Aber es ist halt was, was man lernen muss und oder was man lernen kann.

Johannes

Und ich habe da eigentlich ganz gute Erfahrungen gemacht.

Johannes

Aber es hängt auch von der Systemart ab.

Johannes

Es hängt auch davon ab, wie man, wie man die Bauteile benutzt.

Johannes

Die Bauteile an sich sind ja sehr, sehr stabil.

Johannes

Wenn man jetzt einen Redis oder ein, also sich, was ihr verwendet, RabbitMQ oder Zero MQ oder was auch immer hat.

Johannes

Die sind ja extrem stabil.

Johannes

Also bei einem anderen Kundenprojekt haben wir einen RabbitMQ-Server, der läuft seit, keine Ahnung, acht Jahren unterbrechungsfrei.

Johannes

Und die Bauteile an sich sind schon stabil.

Nur ja.

Johannes

Wie wir das alle wissen, ja, ich kann in jeder Programmiersprache schlechte Programme schreiben und ich kann auch schlechte verteilte Programme schreiben, wenn es sein muss.

Georg

Auf alle Fälle, ja.

Jochen

Ja, vielleicht, genau, wie ist das eigentlich mit Benutzerfeedback?

Jochen

Im Grunde, wenn man jetzt irgendwie Dinge verbessern will, dann ist man ja darauf angewiesen, dann können diese ganzen subjektiven Geschichten, die wir eben auch schon da angesprochen hatten, die spielen da ja auch eine große Rolle.

Jochen

Und wenn jetzt, jetzt weiß man aber vielleicht gar nicht so genau, wenn jetzt quasi Leute Feedback geben, weil sie das anders gewohnt sind oder so, wie man das unterscheidet von, da ist jetzt irgendwas nicht richtig funktioniert oder so, da muss man ja wahrscheinlich, ich weiß auch gar nicht, in welchen Märkten oder wo auch vor dem überall benutzt wird.

Jochen

Das ist ja dann wahrscheinlich auch unterschiedlich, ne?

Jochen

Auch je nach Kontext nochmal unterschiedlich.

Jochen

Das ist wahrscheinlich gar nicht so einfach, das dann wieder einfließen zu lassen.

Georg

Ja, bei solchen Sachen ist es natürlich schwierig, aber deswegen versuchen wir eigentlich natürlich möglichst wenig subjektive oder künstlerische Sachen zu machen, auch wenn es natürlich nicht wirklich geht.

Georg

Aber gewisses Feedback is natürlich leicht zu verstehen.

Georg

Wenn der sagt, okay, da ist ein neues nicht rausgelöscht worden oder da ist irgendwas falsch rausgelöscht worden, dann kann man das natürlich leicht nachvollziehen.

Georg

Dass irgendwer subjective unrest in Equeuing has will, that can't even give.

Georg

Da werden wir auch nie was dagegen machen können.

Georg

Wahrscheinlich, man kann eine gewisse Anzahl an Varianten anbieten und irgendwann ist halt einmal Schluss.

Georg

Dann muss es halt selber filtern und das geht ja bei uns auch, dass wir halt einfach, dass man das Filtering deaktiviert und man hat halt selber das gefiltert, wie man es haben will.

Georg

Aber das kommt jetzt auch nicht so extrem oft vor, muss ich sagen.

Jochen

Also es ist schon eher eindeutig dann quasi, was wenn Leute ja, okay.

Georg

Und aus dem Feedback, das ist für uns natürlich extrem wichtig.

Georg

Also da lernen wir halt extrem viel, wenn wir Fehler haben, dann führt man das wieder zu den Trainingsdaten dazu und so weiter.

Georg

Können die Klassifikatoren wieder damit trainieren.

Warum habt

Dominik

ihr dann die Million live im Einsatz eigentlich?

Was live im Eindhast?

Dominik

Also jetzt beispielsweise Aphonic als Plugin in meiner DRW irgendwie.

Jochen

Achso, den willkommen auch hin, ja.

Georg

Ja, weil wir eigentlich vom Offline-Konzept her kommen.

Georg

Und unsere Algorithmen halt alle drauf aufgebaut sind, dass es offline funktioniert.

Georg

Bei Live bräuchtest du natürlich eine viel kleinere Latenz.

Georg

Wäre mit einigen Algorithmen eh möglich.

Georg

Also zum Beispiel zum Beispiel Denoising oder solche Sachen.

Georg

Oder Filtering natürlich.

Georg

Aber ja, alles können wir auch nicht machen.

Georg

Das Problem ist eigentlich, dass du halt spezielle Hardware dafür brauchst.

Georg

Wenn du es jetzt live machen willst, kannst du jetzt entweder einen Webservice anbieten, das das live macht, was wahrscheinlich nicht so interessant ist.

Georg

Das heißt, wenn dann müsstest du eine Standalone-Lösung haben, die muss dementsprechend gut funktionieren jetzt auf allen Systemen, mit der beschränkten Hardware, die man dort hat.

Georg

Oder man hat spezielle Systeme mit GPUs oder M3-Chips, was auch immer, wo das sicher ein bisschen besser geht.

Georg

Aber es ist halt, es ist halt vor allem in der momentanen Phase noch ein bisschen schwierig.

Georg

Also im Moment entwickeln sich die Modelle ja so schnell weiter.

Georg

Also man braucht so viel Hardware dafür.

Georg

Das wird in ein paar Jahren sicher wieder anders ausschauen, glaube ich mal, weil dann wird sie das so ein bisschen eingependelt haben, dann wird da mehr Hardware dafür verfügbar sein auf normalen Standrechnen.

Georg

Dann wird sicher irgendwann wieder die Welle kommen, wo diese ganzen Modelle dann auf den Personal Computer wieder überschwemmen oder überschwappen.

Georg

Aber im Moment ist es halt noch ein bisschen schwierig.

Jochen

Ja, also was ich mir natürlich, was ich schon gerne hätte, wäre sozusagen in den Airpods, da gibt es ja auch so einen Transparenzmodus.

Jochen

Da jetzt, statt einfach nur, dass das ein bisschen lauter oder leiser wird, wenn es Nebengeräusche gibt, dass das dann so richtig schön klar wird, das wäre natürlich toll.

Jochen

Und man könnte ja auf dem Handy das haltmodus.

Jochen

Ja, genau.

Jochen

Da kann man natürlich

auch die Modelle laufen lassen.

Jochen

Aber ja gut,

Jochen

wahrscheinlich ist das alles nicht so ganz einfach.

Dominik

Der tauscht ja bestimmt auch für Nose Cancelling auch wieder, ne?

Dominik

Wenn er es halt dann einfach dann umdrehst.

Die Hörgeräte, ich meine, die sind alle in dieser machen eh das.

Georg

Aber halt, ich meine, da ist halt die Arbeit, dass du die Modelle, die es gibt, meistens so effizient wie möglich hinkriegst.

Georg

Also da geht es halt eher mehr um Effizienztuning für eine bestimmte Plattform, dann im Endeffekt für den Jeep, was halt der in seinem Hörgerät hat.

Georg

Und natürlich Akku schonen und so weiter, weil das natürlich wichtig für Hörgeräte.

Georg

Aber ja, im Moment sind wir halt mehr noch so in einer Phase, dass wir gerade noch dabei sind, also jetzt nicht nur wir persönlich, sondern generell schätze ich halt, dass man mehr dabei ist, die Modelle weiterzuentwickeln, irgendwann wie das eh saturieren, weil dann werden ja alle einmal gut genug sein für die meisten Tasks, sage ich mal.

Georg

Und dann wird sicher wieder die andere Welle kommen, wo das wieder zurückgeht, glaube ich.

Georg

Aber wir werden es hin.

Jochen

So, Exploration versus Exploitation und momentan sind wir im Exploration-Modus, wo wir versuchen rauszufinden, was man überhaupt alles dennoch machen kann, so.

Jochen

Und genau, ja.

Georg

Und wenn es dann immer gut genug ist, wird es abgespeckt, dass es auf allen möglichen Plattformen läuft wahrscheinlich.

Johannes

Ja, also ich bin so ein, wie gesagt, so ein bisschen erschlagen von diesem ganzen Thema.

Da gibt's, äh, da gibt es irgendwie so viele Sachen, wo man in die Tiefe gehen könnte, wo ich aber jetzt gar nicht den, wo ich gar nicht weiß, wie man da in die Tiefe gehen könnte, weil sie mir sich nicht erschließen.

Johannes

Und ich finde es super spannend, dass das einfach so ein ganzes Riesenfeld ist, was es gibt und was man braucht und wo es auch viele Leute gibt, die daran arbeiten und auch viele Profis gibt, die daran arbeiten.

Johannes

Ich habe selbst, mein Cousin hat eine Konzertagentur, also die machen da auch ganz viel im Live-Bereich und im Analogbereich, sag ich mal.

Johannes

Und ich habe da überhaupt keine Ahnung, bevor ich weiß, habe so wenig Ahnung davon, dass ich keine sinnvollen Fragen stellen kann.

Johannes

Und ich glaube, an dem Punkt sind wir jetzt irgendwie so, oder?

Johannes

Dass wir die grobe Form abgetastet haben von diesem System.

Johannes

Und dann haben wir uns schon mal mit der TaskQ beschäftigt, weil wir da alle was dazu sagen können.

Johannes

Aber so die richtigen Fragen kann man gar nicht mehr stellen.

Johannes

So geht es mir jetzt gerade.

Johannes

Ich weiß nicht, wie es euch geht.

Jochen

Ja, also genau, ich würde dann dann eher sowas fragen, wie dann vielleicht wie, was würdest du denn denken?

Jochen

Sind die interessanten Entwicklungen in diesem ganzen Audiobereich, in welche Richtung könntest du da gehen?

Jochen

Oder gibt es irgendwelche, wird das jetzt erstmal noch eine Weile quasi mehr Modelle geben?

Jochen

Ja, ich weiß nicht genau, ja.

Jochen

Oder wird das, ja, wird das irgendwann sowieso alles, naja, das, ja, also ja, keine Ahnung.

Jochen

Ich weiß gar nicht, welche Frage ich stellen wollte.

Georg

Na, gerne.

Georg

Also ja klar, es gibt jetzt natürlich viele alle möglichen neuen Modelle von vielen Firmen.

Georg

Was natürlich ein großes Thema ist, was wir jetzt gar nicht angegangen sind bis jetzt oder wahrscheinlich auch nicht klären, ist eben Audiosynthese, wie ihr sicher alle wisst.

Georg

11 Labs und so weiter.

Georg

Also funktioniert ja schon echt extrem gut und wird sicher viel, viel Content über solche Wege produziert werden.

Georg

Dann ein anderes großes Thema ist natürlich Musik, da gibt es relativ wenig im Moment.

Georg

Also im Moment stürzen sie sich alle auf die Sprachanwendungen.

Georg

Bei Musik gibt es echt sehr wenig.

Georg

Was es gibt, sind so Stem-Separation-Musikmodelle, also wo man verschiedene Instrumente von einem Mix extrahiert.

Georg

Funktioniert meistens auch nur gut, wenn man so vier Instrumente extrahiert oder vielleicht ein bisschen mehr, also Bass, Schlagzeug, Gesang, Klavier oder Gitarre halt, die klassischen Setups.

Georg

Dann auch gibt es noch sehr wenig in der Richtung von Musik Restoration oder Musikaufbereitung.

Georg

Es gibt so Online-Mastering-Services schon sehr lang, einige, die machen natürlich ein bisschen was in diese Richtung.

Georg

Aber jetzt so spezialisiertere Sachen, also im Prinzip das, was wir da bei Aphonic machen, wirklich auf Musik umgelegt, gibt es eigentlich noch nicht so wirklich.

Georg

Vielleicht gehen wir auch einmal ein bisschen mehr in die Richtung, mal schauen.

Georg

Dann bei Musik, was auch komisch ist, was nicht so wirklich noch gibt, ist wiederum bei Sprache ist die Transkription natürlich das heiße Thema.

Georg

Ist jetzt sehr viel weitergegangen in den letzten Jahren, analog dazu für Musiktranskription gibt es wiederum sehr wenig.

Also genau

Jochen

einer der der auch der ursprünglichen Entwickler von Django Jacob.

Jochen

Nee, nee, nee, der Adrian Holorotti, der macht der macht OCR, glaube ich, für Noten.

Georg

Ja, OCR ist wieder ein anderes Thema.

Jochen

Ist nochmal ein anderes Thema, aber möglicherweise auch Noten aus Musik, das weiß ich aber gar nicht, ob sie das auch machen.

Jochen

Ja.

Ich glaube nicht, ich glaube, das ist nur OCR.

Also, ah, okay.

Ich habe es nur so quer gelesen, aber ich glaube, es ist hauptsächlich OCR.

Georg

Also ihr habt das jetzt wieder mal getestet, weil einfach nur Band, Privat und so weiter, habe ich gedacht, mal ein bisschen was transkribieren lassen.

Georg

Aber da habe ich irgendwie nichts Gescheites gefunden.

Georg

Obwohl das ja ähnliche Tage.

Johannes

Packt der Jochen diesen Link in die Shownotes.

Ja.

Dominik

Ja, das macht er so wieder, ja.

Jochen

Ja, ich meine, genau, ich brauche mal ja nur irgendwie Eingabe, Ausgabe und ein bisschen GPU dann hast du.

Jochen

Ja, in diesem Jahr kann das sein.

Johannes

Der Schwergewichtig ist nur, was du da gerade gesagt hast.

Georg

Und Noten mit Aufnahmen dazu sollte es eigentlich auch geben, aber.

Georg

Aber ja.

Georg

Insofern spannend, kann man ein neues Projekt machen.

Dominik

Herzlichen Dank, lieber Georg.

Jochen

Ja, ich weiß nicht, wollten wir noch irgendwie was picken oder so?

Jochen

Oder sparen wir uns das diesmal?

Wir sparen, sagt es mal.

Geh schon spät.

Genau.

Jochen

Ah, doch, nee, ich mach mal ganz kurz, ich habe gesehen, es gibt das Update von Django, irgendwie, Boost Your Django Developer Experience von Adam Johnson.

Johannes

Die E-Mail habe ich auch gekriegt.

Ja, ja, genau.

Jochen

Und jetzt, wenn man sich quasi da denkt, irgendwie, hat man vielleicht mal kurz Zeit nochmal, das lohnt sich, weil das doch einiges dazu gekommen ist.

Jochen

Es war ein großes Update.

Jochen

Da ist jetzt auch so viel Debugging drin und so.

Jochen

Und ja, das Buch fand ich ja.

Und der verkauft auch gerade, macht gerade, gibt es das Sonderangebot noch, wo er irgendwie drei solche Pakete zusammen hat?

Stand in diese E-Mail drin.

Jochen

Keine Ahnung, aber wenn man die nach dem halben Jahr hört, dann ist es wahrscheinlich nicht mehr.

Johannes

Ja, gut.

Johannes

Wenn es das noch für die Schnellen höre, das ist jetzt ein Anreiz, unsere Episoden immer sofort zu hören.

Dominik

Immer, sofort.

Wir werden diesen

Link finden,

sofern es ihn noch gibt.

Dominik

Ja, vielen Dank, Georg, für deine Einblicke auf Phonic und was wir.

War großartig.

Vielen Dank, Georg.

Georg

Vielen Dank für die Einladung, ja.

Alles klar.

Bleibt uns gewogen.

Dominik

Hallo.pythmepodcast.de falsches Feedback und kommt zu unserem Treffen.

Jochen

Ja, wo wir noch ein bisschen rausfinden, wann und wo wir das machen, aber das machen wir dran.

Dominik

Nein, es bleibt hier bei uns im Rennern, tut mir leid, die beiden Anreisen.

Dominik

Gute Gelegenheit, der Heimat kennenzulernen.

Johannes

Aufruf an alle Hörer, jetzt sofort abstimmen

für Stück.

Dominik

Ja, ihr könnt eine Angelegenheit und eine Fahrgemeinde.

Okay.

Dominik

Dann können wir ja auch direkt an die Adria.

Na gut.

Viel Spaß, hört uns.

Bis bald.

Tschüss.

Ciao.

Tschüss.